Die Naturalistengemeinde „Cambium“- Leben wie Adam und Eva im Paradies

Ein ganz „natürliches“ Leben führen. Davon träumen zahlreiche Anhänger des Naturismus, einer Lebensart in Harmonie mit der Natur und so wie Gott den Menschen geschaffen hat: nackt. Welcher Ort wäre da für die Naturalisten geeigneter als ein Fleckchen Erde unter der karibischen Sonne? Hier in der Dominikanischen Republik, wo das ganze Jahr über warme Temperaturen herrschen, findet man „Cambium“, eine Gemeinschaft, die ihren Körper als das Natürlichste in der Welt sieht.

Schon im Jahr 2008 war das Projekt des Nudistencamps im Kopf des Gründers Francois Harley vorhanden. Die Vision von einer Freikörperkult-Gemeinde ließ ihn nicht mehr los, sodass er kräftig die Werbetrommel rührte und genügend interessierte und begeisterte Sponsoren für seine Idee fand. So konnte im März 2010 mit dem Kauf des ca. 688.000 m2 großen Geländes der Grundstein für die Gemeinschaft gelegt werden. Ca. 60 min von Puerto Plata entfernt, zwischen Gaspar Hernandez und Rio San Juan, liegt das Dominikaner-Dorf „La Yagua“. Hinter diesem in den Bergen befindet sich nun die weitläufige „Cambium“- Anlage, die durch eine Schranke mit Sicherheitspersonal von Außenstehenden abgeschottet ist. Ein Wegweiser direkt unter dem Ortsschild, weist die Richtung und führt die Besucher immer geradeaus direkt zum Eingang des Naturalistendorfes.

Anhänger des Freikörperkultes können schließlich einkehren und in freier und entspannter Atmosphäre, die wunderschöne karibische Natur erleben. Offene Wiesen wechseln sich mit Waldabschnitten und Farmland ab, das mit verschiedensten tropischen Kulturpflanzen bebaut wird und das ganze Jahr hindurch Früchte und Gemüse liefert. Ein Fluss, der sich durch das Gebiet schlängelt lädt zum Baden und Kanufahren ein und bietet Freunden der Vogelkunde ein optimales Beobachtungsgebiet. An einigen Stellen hat man eine atemberaubende Sicht auf den Atlantik und eine fortwährend angenehme Windbrise. Der Strand ist ca. 10 Autofahrminuten entfernt und bietet weit ab vom Massentourismus weitläufige und einsame Buchten, die zum Spazierengehen und Relaxen einladen.

Das Projekt „Cambium“ ist bei Weitem noch nicht so realisiert, wie es vom Ursprung her gedacht ist. Im Moment gibt es Straßen, 5 fertiggestellte Residentenhäuser und ein Restaurant Namens „Nudels“, das die Gemeinschaft in Zukunft größtenteils mit selbstangebauten und gezüchteten Lebensmitteln versorgen will. Ein Hühnerhaus wurde dafür im Juni 2011 bereits erbaut und beherberg derzeit 11 Tiere. Alle Bewohner und Angestellte sind eifrig dabei, die für nächstes Jahr geplante Hoteleröffnung zu verwirklichen, wo dann schließlich auch Urlauber mit der Vorliebe des „Nacktseins“ ihre Ferien verbringen können.

Für diejenigen, die gerne ein Teil dieser Dorfgemeinde werden möchten mit eigenem Grundstück, müssen sich beeilen, da laut Gründer, schon mehr als die Hälfte der verfügbaren Parzellen verkauft ist. Insgesamt stehen ca. 140 Einheiten zum Bebauen zur Verfügung, die unterschiedlich groß und in verschiedene kleine Siedlungen aufgeteilt sind. Die Grundstückspreise starten bei 18.000 US$, wobei es sich nicht um einen Kauf, sondern um eine Leasing-Rate über 99 Jahre handelt. Hier kann dann jeder „Parzellenbesitzer“ sich entweder ein Haus bauen lassen oder selbst nach eigenen Vorstellungen seine Wunschbehausung realisieren.

"Cambium" - Parzellenplan

Das geplante „Dorf“ soll in absehbarer Zeit sein eigenes „Ich“ und Dynamik entwickeln, sich selbst zu führen und zu versorgen. Geschäfte, Bars, Sportmöglichkeiten, Theater, Bücherei bis hin zur ärztlichen Versorgung mit Klinik soll jeder Bewohner die Möglichkeit haben sich einzubringen. Über dem großen Ganzen steht der Codex der Selbstachtung und Respektierung jedes Einzelnen verbunden mit gemeinschaftlicher „Nacktheit“ und der Natur.

Wer jetzt sagt, dieses paradiesische Leben ist genau das richtige für mich, das ganze Jahr hindurch ohne Kleidung zu verbringen oder einfach einen FKK-Urlaub unter karibischer Sonne zu erleben, der kann sich mit Francois in Verbindung setzen unter

info@cambiumbene.com

oder auf der Homepage

www.cambiumbene.com

weitere Informationen erhalten.

Eine "live vor Ort" Reportage von DomReport